Hier ein paar Bilder vom Seattle, wie es sich mir vorgestellt hat.
Sonntag, 17. Juli 2011
Donnerstag, 14. Juli 2011
Ist Seattle Hamburg?
Ich weiß, du wirst sagen, dass das eine blöde Frage ist, natürlich ist eine Stadt nicht eine andere. Und schon gar nicht, wenn sie so viele Kilometer trennen (7880 sind's laut dem praktischen Tool Entfernungsrechner). Aber -und das sag ich dir jetzt ganz im Geheimen- ich hab mir echt gedacht, ich spinn! Da sehe ich Backsteinhäuser, der Fischduft kitzelt meine Nase und das Wetter beschert mir eine never-ending Ganserlhaut. Und da sag mir noch mal einer ich sei nicht in der Hansestadt!!! (Deren Kürzel HH ja manche oft zum Stutzen bringt....zum letzten Mal: Es heißt Hansestadt Hamburg und nicht mehr oder weniger!!!!)
Kreativer Stützpunkt mit kaltem Flair
Sowohl in Hamburg als auch in Seattle (Amazon, Starbucks, Microsoft...) hat man den Eindruck: Hier findet man die guten Ideen auf der Straße. Vielleicht liegt es ja daran, dass es generell immer zu kalt ist, um das Draußen zu genießen und die Leute darum drinnen in den erwärmten Räumen ihre Gedanken erhellen. Wenig Licht und viel Regen zwingt die Menschen dieser beiden Städte, sich selber darum zu kümmern, dass die Lampe eingeschaltet wird und bleibt!
Aus der Mitte entspringt ein See
Alster und Lake Union! Soll ich noch mehr sagen? Welche Stadt hat bitteschön so einen fetten See in der Mitte? Und kann es sich auch leisten, diesen zu behalten. In Seattle sind es die charmanten Hausboote (Sleepless in Seattle lässt grüßen) die ihn umsäumen, in Hamburg die legendäre Laufstrecke (ich kenne sie bis dato NICHT persönlich) und eine unverhältnismäßig hohe Anzahl an Millionären, die diese Gegenden auszeichnen. (Hier schlägt mein Herz eher für Seattle...das muss schon gesagt werden!)
Auf weitere Reiseberichte und Meinungen freut sich,
eure
Katzerina
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Mittwoch, 29. Juni 2011
Entdeckungen 2punkt11
Ein Sprung über den großen Teich ist ja heutzutage (fast) für jederfrau leistbar. Darum erwartet man sich eine zivilisierte Welt, ohne große Überraschungen. Alle noch so kleinen Attraktionen sollten in den Reiseführern dieser Erde bereits verewigt sein und man selbst nur mehr am Fließband dieser Sehenswürdigkeiten stehen. Schlimm, oder?
Entdeckungen 2punkt11
Nachdem Hernán Cortez und Francisco Pizarro schon lang unter der Erde weilen und Entdeckungen höchstens noch im Weltall möglich sind. Setzt man als moderner Tourist auf die kleinen Freuden des Alltags: Vielleicht da ein Cupcake schmecken, dort eine Wandmalerei erhaschen oder gar eine Ausstellung zu erwischen, die noch nicht von den Medien niedergeprügelt wurde, auf den Blogs auf und ab hüpft oder zu x-beliebigen Top 10 irgendwelcher Hitparaden zählt.
Quel surprise
Doch dann ist es passiert. Natürlich war der schlechte Reiseführer schuld. (Und obwohl ich großer Fan der Lonely Planet Reihe bin, muss ich sagen: die Ausgabe Washington State ist lame!) Zusätzlich hat uns noch die ungewöhnliche Kombination aus Abenteuerlust, wir-fahren-ins-Blaue und "Hello Nature" förmlich überfallen, sodass wir -als wir North Bend verließen- Richtung Staatinneres fuhren und nicht -wie es unsere Reiseroute diktierte gen Olympic National Park.
Es war eine richtige Entdeckung 2punkt11: Das Navi zeigte neben der Straße blau. Wir glaubten unseren Augen nicht, denn diese sahen anstatt Fluten nur Wald. Auto abstellen und einen elendslangen schneebedeckten Weg später erhaschten wir den Blick auf einen See, der Bilderbüchern alle Ehre machen würde. Wie er heißt? Das wissen wir nicht, denn er stand ja nicht im Reiseführer und W-Lan hatten die dort komischerweise auch nicht. Allerdings könnte er getrost die Rolle des Spiegels in Schneewittchen spielen.
"Spieglein Spieglein an der Wand...wer ist der schönste See im ganzen Land?"
Mittwoch, 22. Juni 2011
USA VS. CANADA
Dass kana da in Kanada wissen wir spätestens seit wir den Flughafen der Vancouveresen betraten. Niemand. Ausgeflogen. Ausgestorben. Ausgezogen. Das kann es ja nicht sein. Und irgendwie wurden unsere Vorurteile wieder geschärft. Großes Land. Keiner da. Kanada.
Der große Unterschied?
Im Flieger der British Airways, eingequetscht wie Sardinen in ihrer Büchse sankteten wir neun Stunden am Stück mit seichter Unterhaltung aus der Röhre und einer fetten Portion Vorfreude. Mittlere Reihe, mittlere Sitze-ziemliche Arschpartie. Glücklicherweise wurden wir von Halbfossilien umringt, die die Hälfte der Zeit damit zubrachten, laute Schnarchrufe in die stickige Fliegerluft zu rufen.Die andere Hälfte war allerdings umso spannender, denn: Mein Nachbar, nennen wir ihn Mike, hat sofort erkannt, dass wir zwei junge Mädels auf Abenteuersuche überm Teich sind und wollte sich natürlich gleich als hilfsbereiter Kanadier anbieten. So quatschten wir über dies und jenes und kamen schließlich zum Match des Jahrhunderts: USA vs. CANADA.
Im Eishockey haben zwar kürzlich die Bruins, den Vancouver Canucks gezeigt, wo der Bartl den Puck holt, allerdings muss das nicht bedeuten, dass sich die Kanadier geschlagen geben. "There is a big difference", sagte mir Mike ins Ohr. Und schon wusste ich, was mein Ziel für diese Reise sein würde: Den Unterschied zu suchen! Auch wenn ich dafür eine Lupe brauchen würde.
Die Suche
Ich brauchte eine Lupe und zwar eine mit megagroßem Vergrößerungsglas. Irgendwie wollten mir die Unterschiede partout nicht auffallen. Mike wollte keinesfalls mit einem Amerikaner verwechselt werden, das wäre das Schlimmste, beteuerte er. Das respektierte ich und kam für mich zum Schluss: Da muss man doch im täglichen Leben einen Unterschied spüren! Von Gesundheitssystem, Politik und Ähnlichem wusste ich natürlich. Allerdings wollte ich im täglichen Leben ein paar Eckpunkte finden die sich grundlegend unterscheiden. Somit präsentiere ich dir hier und jetzt mein Ergebnis:
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Dienstag, 17. Mai 2011
Dienstag, 19. April 2011
Mittwoch, 13. April 2011
Reisen mit Hirn & Herz
Endlich ist sie da: Das nachhaltige Reisemagazin von Grandmasters Andy Jaritz und Mario Hainzl. Am Reißbrett sind sie ja schon lange genug gesessen, aber wer viel Zeit investiert und schon eine große Portion von der Welt kennt, der hat einen Kopf voller Ideen und ein Scratchbook vollgekritzelt mit Geschichten aus aller Welt.
Doch was bedeutet Nachhaltigkeit beim Reisen?
Hotelburgen und Strände für Sardinenbüchsen finden keinen Platz bei Nomad Earth. Nachhaltigkeit, Regionalität und die Zusammenarbeit mit Einwohnern stehen ganz oben auf der langen Liste für das Online-Magazin. Spaziert man im Web über die Seite merkt man schnell: Hier machen nicht nur den Lesern die Artikel Spaß.
Ist ja logo!
Mir gefällt ja das Layout auch sehr gut. So ganz persönlich und für mich kann ich sagen: Ich mag diese kleinen Mantschgerl die die Surfbretter strapazieren oder auf die Berge kraxeln. Und auch diese unförmige Erde, die da so sympathisch blau in blau daherkommt hat was. Natürlich muss ich vor allem eine Autorin herausstreichen: Mich selbst! (Soviel zu Werbung in eigener Sache!) Wenn du dich also jetzt angesprochen fühlst und gerne auch ein bisserl abseits der ausgetretenen Lonely-Planet-Pfade reist, bist du hier goldrichtig.
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