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Montag, 25. Oktober 2010

Der innere Schweinehund


Bild: Raiffeisen.it


Zuerst hab ich ihn mir ganz grauslich vorgestellt. Damals, als ich noch im Kindergarten war und man mir von diesem Monstrum erzählte. Ich stellte mir etwas Gelbes ungemein Fettes vor, das sich da in meinem Gehirn breit macht. Ja-irgendwie hatte ich sogar Angst vor dem Ding, das da in jedem Menschen drinnen sitzt und jegliches Vorankommen verhindern will. Irgendwann bin ich dann draufgekommen, dass es soetwas wie Metaphern auf dieser Welt gibt und dann fing es an....das Wrestlen mit diesem dicken, fetten Omelette.

Tage wie dieser

Unter der Decke warm. Draußen kalt. Der Regen massiert einem sanft das Ohr. Na klar, dass er da gewinnt, dieser innere Trottel. Vor allem, wenn man sich-wie in meinem Fall- ein bisschen Zeit freigeräumt hat für ein Projekt, das man des Herzens wegen macht. (Glaubst du, warum hab ich auf einmal wieder Zeit zum Bloggen???) Und anstatt dem Herzen einen Gefallen zu tun, macht man ihn dem inneren Schweinehund und der feiert da oben gerade ein Volksfest, wahrscheinlich gibt es Ripperl, oder noch besser Kaviar, oder vielleicht den geilen Braten aus dem September-GUSTO mit den Lauchbrezeln als Füllung?

Linker-Fuß-Tage

Das sind dann Tage, an denen der Schweinehund deinen linken Fuß nimmt und ihn als erstes aus dem Bett hinauszerrt, an denen er dein Inneres mit Alpträumen versetzt damit du dann noch unmotivierter in den Tag startest und dich fragst: Wozu das alles überhaupt? Der Typ hat schon eine ziemliche Power, obwohl er im Grunde genommen nur ein fettes Schweinehund-Gemenge ist, das dringend einmal eine Myline-Kur machen sollte....

Samstag, 17. April 2010

Das Bloggertum



Früher dachte ich, dass ich zu diesem neuwertigen Blogklumpert sicher nie positiv gestimmt sein werde. Heute bin ich selbst eine von denen, die zu allem und jeden mehr oder weniger täglich ihren scharfen Senf dazu gibt. Tja. Und heute war ich eine andere Bloggerin besuchen, das war etwas...ein Gipfeltreffen der Oberbloggerinnen sozusagen. Man hat dann, obwohl man über komplett andere Sachen schreibt (im Grunde genommen schreibt man ja eigentlich immer über sich selbst, aber das lassen wir jetzt mal dezent weg!) fühlt man sich doch irgendwie verbunden, weil es ähnliche Thematiken, Anfangsschwierigkeiten etc. gibt.

Natürlich locke ich dich hiermit auf ihre Seite und sage dir leise ins Ohr: Schau mal vorbei + werde ihr Fan auf Facebook, denn ihre Texte sind witzig-spritzig und ihre Thematik hat Hollywoodqualitäten. Was? Du glaubst mir nicht? Dann sperr deine Lauscher auf: Sie ist nämlich ein ganz klein wenig auf den Spuren von Julie & Julia unterwegs. Tap-tap-tap. Wie die gute alte Julie tut sie kochen und zwar jeden Tag nach den Rezepten einer gewissen Hermine Klein.

Hier haben wir ein Mysterium, das sie sich unter anderem zu ihrer zwischenzeitlichen Lebensaufgabe gestellt hat: Die Hermine Klein, ihres Zeichens Koryphäe der Naturküche, ist nämlich untergetaucht, unauffindbar. Die Herausgeberin ihres Buches tot. Die Kochbücher vergriffen. Ujujujuj....wenn das nicht das Zeug zum Krimi hat, dann weiß ich auch nicht mehr weiter....!