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Dienstag, 9. August 2011

EAT SURF LIVE MEETING mit Marianne and Jonathan Bassett

 vom Boskerris Hotel in Carbis Bay bei St. Ives.

Wie auch schon bei den letzten zwei Posts bekommst du hier auf meinem Blog einen kleinen Vorgeschmack auf unser Cornwall Reiseführerprojekt Eat Surf Live.

Jonathan und Marianne Bassett

ESL: Wie würdet ihr eure Gäste beschreiben?

Marianne: Eigentlich aus bunten, netten Mix. Zu uns kommen viele junge Pärchen, aber auch Familien oder ältere Leute. 

ESL: Was verbindet ihr mit dem Stichwort „Surf“?

Marianne: Mir fallen dazu spontan die Global Boarders ein, junge Leute, die Surftrips organisieren, egal ob Kite-, Windsurfen oder auch Wellenreiten: Sie wissen die besten Spots.

Jonathan: Ich bin früher selbst viel gesurft, jetzt komme ich wegen meiner Arbeit und meiner Familie nur noch viel zu selten dazu. Allerdings war ich erst gestern wieder am Gwythian Beach.

ESL: Wie hat sich Cornwall in den letzten Jahren verändert?

Marianne: Wirklich sehr, aber zum Positiven. Leute wie Jamie Oliver oder Rick Stein haben ein jüngeres Publikum hierher gebracht. Ihre Begeisterung für Cornwall hat weite Wellen geschlagen, durch sie hat Cornwall nun auch was gutes Essen anbelangt endlich seinen wohl verdienten Platz am Gastrohimmel bekommen.

Jonathan: Ich konnte die Veränderung vor allem an der Surfszene beobachten. Als ich damals anfing zu surfen, waren wir vielleicht zwölf Leute in ganz St. Ives, doch nach und nach wurde der Sport günstiger und viele kauften sich günstige Boards. Inzwischen ist Surfen hier ein Lebensstil, allerdings bedeutet das nicht, dass die Strände überlaufen sind: Man muss nur wissen, wo man hingehen soll.

ESL: Und wo soll man hingehen?

Jonathan: Da wäre zum Beispiel Gwythian oder Gwenver beziehungsweise Sennen Cove, aber auch die Watergate Bay, Fistral Beach oder Praa Sands sind fantastisch zu surfen.

ESL: Du bist in Cornwall geboren, was ist das Erste an das du dich erinnern kannst?

Jonathan: Der Krabbenbetrieb meines Großvaters in Padstow, das große Fest am erstem Mai und die Pub-Besuche mit meinem Vater.

Fescher Meerblick im Boskerris/Carbis Bay.

ESL: Was ist das Spezielle am Boskerris?

Marianne: Einerseits haben wir einen wirklich schönen Ausblick, andererseits freut es uns einfach, dass wir so viele verschieden Gäste in einem Haus glücklich machen können. Es kann durchaus passieren, dass ein Pärchen mittleren Alters auf der Terrasse mit einer Flasche feinem Champagner seinen Hochzeitstag feiern und wir gleichzeitig die Wetsuits einer vierköpfigen Familie zum Trocknen aufhängen. 


Donnerstag, 11. November 2010

Die 5 bezauberndsten kleinen Orte



1. Giverny

Vielleicht war ich einfach nur die Großstadt satt, aber als ich die Pforten der Pariser périphérique verließ und mich in Richtung Monets-Pleasure-Palace begab fiel ein Stein von meinem Herzen und irgendwann war ich dann dort: Wiesen voller verrucht-rotem Mohn und dann dieses rosarote Haus, das das antisexuelle Triumvirat (leider nur was für Insider-sorry) besuchte. Und dann gab es dort noch einen Garten wie gemalt....halt...war da nicht mal was mit Seerosen oder so?

Foto: K. Hurley

2. Amalfi

Eine Begegnung wie eine Liebeserklärung. Da stand sie auf der Jacht und blickte auf das zart beleuchtete Örtchen: Jedes einzelne pastellfarbene Häuschen an den Stein geklebt wie hunderte von Kerzen. Die Abenddämmerung musste nichts verbergen: Am nächsten Tag, als die Sonne am höchsten stand war noch immer alles perfekt. (Ich muss mich an dieser Stelle bei einigen anderen Städten in Italien entschuldigen...ich hab es mir für diesen Blogeintrag zur Regel gemacht nur ein Örtchen pro Land rauszufischen-sorry!)



3. St. Ives

Vorne Strand, hinten Strand und irgendwo dazwischen noch ein phattes Museum namens Tade. Das ist St. Ives, meine Damen und Herren. Ein Ort, den ich nie wieder aus meinem Hirn bekomme und der unweigerlich mit den Attributen: schön, bezaubernd, traumhaft, kreativ, charmant und bleibenswert verbunden wird. An der Promenade kann man im Onshore frischestes Seafood und original englische Pizza essen, doch auch in zweiter Reihe im Seafoodcafé schlemmt es sich phantastisch.

Foto: Sandro Mancuso 

4. Trogir

Kroatien-unser Gebrauchsland. Für Schmalspururlaub gut genug. Das war einmal! Trogir ist echt verdammt sexy mit seinen steinernen Gässchen, den lieblichen Häusern und dem Yachthafenflair. Am besten einfach einmal ein paar hundert Kilometer weiterfahren als ursprünglich immer für Kroatien Urlaube eingerechnet und voilá: Du bist im Paradies.

Foto: patstravelogue

5. Sausalito

Das einzige Überseestädtchen in dieser Liste hat mindestens genauso viel Charme wie die anderen. Amerikanischen halt. Da kann man im Diner den 5. nachgefüllten Café genießen und dem örtlichen "Luke" (Gilmore Girls Anspielung-sorry...) bei der Arbeit zusehen, sich ein viel zu fettiges "real American breakfast" reinhauen und danach durch das Fischerkaff schlendern, das irgendwie total Glück gehabt hat, dass es sich direkt vor San Francisco eingenistet hat. Toll sind auch die Hausboote, die man hier erspähen kann.

Hast du auch einen Tipp bezüglich kleinem, süßen Städtchen, dass in dieser Liste keinesfalls fehlen darf???