Dienstag, 26. Oktober 2010

Pics von der Insel

Weil heute ja -in Österreich- großartiger Feiertag ist, hab ich mir gedacht, ich nehme mich mit meiner Schreiberei auch ein wenig zurück unterhalte dich einzig und allein mit ein paar Bilderlein. (Hatten wir ja alles schon einmal, eh bekanntes Terrain!)

Und gebe dir einen schönen Eindruck von der einzigen Stadt, bei der es vollkommen OK ist, dass sie regenverhangen und grausig ist: LONDON... (denn hierzulande ist ein solches Verhalten vom Wetter völlig illegitim!)

Nimm also diese Fotos kommentarlos (meinerseits-deine Kommentare sind natürlich erwünscht) hin & erfreue dich ihrer!
































Montag, 25. Oktober 2010

Der innere Schweinehund


Bild: Raiffeisen.it


Zuerst hab ich ihn mir ganz grauslich vorgestellt. Damals, als ich noch im Kindergarten war und man mir von diesem Monstrum erzählte. Ich stellte mir etwas Gelbes ungemein Fettes vor, das sich da in meinem Gehirn breit macht. Ja-irgendwie hatte ich sogar Angst vor dem Ding, das da in jedem Menschen drinnen sitzt und jegliches Vorankommen verhindern will. Irgendwann bin ich dann draufgekommen, dass es soetwas wie Metaphern auf dieser Welt gibt und dann fing es an....das Wrestlen mit diesem dicken, fetten Omelette.

Tage wie dieser

Unter der Decke warm. Draußen kalt. Der Regen massiert einem sanft das Ohr. Na klar, dass er da gewinnt, dieser innere Trottel. Vor allem, wenn man sich-wie in meinem Fall- ein bisschen Zeit freigeräumt hat für ein Projekt, das man des Herzens wegen macht. (Glaubst du, warum hab ich auf einmal wieder Zeit zum Bloggen???) Und anstatt dem Herzen einen Gefallen zu tun, macht man ihn dem inneren Schweinehund und der feiert da oben gerade ein Volksfest, wahrscheinlich gibt es Ripperl, oder noch besser Kaviar, oder vielleicht den geilen Braten aus dem September-GUSTO mit den Lauchbrezeln als Füllung?

Linker-Fuß-Tage

Das sind dann Tage, an denen der Schweinehund deinen linken Fuß nimmt und ihn als erstes aus dem Bett hinauszerrt, an denen er dein Inneres mit Alpträumen versetzt damit du dann noch unmotivierter in den Tag startest und dich fragst: Wozu das alles überhaupt? Der Typ hat schon eine ziemliche Power, obwohl er im Grunde genommen nur ein fettes Schweinehund-Gemenge ist, das dringend einmal eine Myline-Kur machen sollte....

Sonntag, 24. Oktober 2010

Die Wächter des Lichts



Foto: Lupi Spuma


Spätestens jetzt, wo die Google-Analytics Zahlen so weit im Keller sind, dass es keine Freude macht, sie mehr anzuschauen, sogar Dorli Spitteler nach ihrer Sommerpause wieder bloggt, und an meinem kleinen Zeh schon das schlechte Gewissen nagt, wage ich mich wieder daran, einen Blog zu verfassen.

Fotografiergenies

Wenn man arbeitet, lernt man Leute kennen und mir ist es irgendwie passiert, dass ich diese Typen kennengelernt hab: Sie nennen sich Lupi Spuma und sind...wer hätte sich das nach diesem Titel gedacht... Fotografen. Nun ist es bei ja so, dass Fotografie großes Hobby. Und so Gelegenheit zum Zuschauen und Lernen. Die haben dicke Dinger, sag ich dir...riesige Fotoapparate mit Objektiven plus rotem Strich vorne (wir alle wissen, dass das die Canon-Profi-Liga kennzeichnet). Und wie geht es der Katzerina dabei, wenn sie so beim Klicken zu sieht? Ja, sicher ist sie eifersüchtig und denkt sich, dass da am Weg noch eine Menge An-sich-feilen liegt und sie außerdem noch einige Ösen da rein pfeffern muss. Andererseits ist das was da bleibt einfach nur Bewunderung.

Foto: Lupi Spuma

Creative Cat

Jaja, und bei näherer Bewunderung der Lupi Spuma Website wird dann klar: Das sind waschechte Künstler, die haben die Kreativität mit Löffeln gefressen und wachen wahrscheinlich in der Früh schon mit dem goldenen Schnitt auf. Aber sieh selbst, was die so vollbringen...ich mach hier ja nur ein bisserl Bewunderungswerbung und verweise auf das kreativste Pflaster von Graz a. k. a. Lend, wo man gute Ideen-so scheint es- von der Straße aufhebt.

Foto: Lupi Spuma

Mittwoch, 1. September 2010

Das mysteriöse Leben des Plastiksackerls

Heute leider mal etwas weniger schreibsam als sehsam!

In diesem Sinne: Sehsam öffne dich:

Mittwoch, 18. August 2010

Achtung: Akute Nostalgiegefahr!



Ich weiß nicht, wie es dir dabei geht, aber wenn ich etwas sehe, das wahrscheinlich schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten (von Jahrhunderten will ich an dieser Stelle gleich gar nicht anfangen) gleich ist, dann packt sie mich. Sie kommt vom Nagel des kleinen Zeh und durchzieht mich bald bis zur letzten Sommersprosse: Die Nostalgie. Als hätte man einen Krug mit schwerem Blei gefüllt, so fühle ich mich dann. Aber nicht irgendwie ungut, sondern einfach nur abwesend, voller Gedanken und mit Erinnerungen, die ich mir in meiner Phantasie spinne, die aber niemals wahr gewesen sind.

Ertappt

Zuletzt habe ich mich dabei am Tibidabo ertappt. Natürlich hab' ich mich schon bei der Auffahrt mit der tramvía blu dabei ertappt, ständig an die Lektüre eines meiner absoluten Lieblingsbücher zu denken. (Der Schatten des Windes - Wenn du noch keine Urlaubslektüre hast, solltest du dich dazu entschließen, dieses Buch zu kaufen, denn es lässt dich so schnell nicht wieder los-das verspreche ich dir!) Tja, dann dieser Ausblick und das historische funicular. Historisch-das ist sowieso so ein Wort, das die Zellen schon vor Nostalgie beben lässt, oder nicht?

Vergangene Momente

Tja. Und dann bist du oben in diesem Wunderland an Emotionen. Farben, Formen, veraltete Jahrmarktsmusik, der Duft von dem süßesten Klumpert ever, Kindergelächter und du fühlst dich wie in einer zeitlosen Seifenblase (es gab dort sogar Seifenblasen!) und ehe du dich versiehst wirst du von modernen payasos einfach so mit einer Wasserpistole angespritzt und befindest dich zum Glück wieder in der Realität. Die Schwere entweicht deinem Körper und die Nostalgie ist auch plötzlich wieder weg...

Dienstag, 17. August 2010

Rhythmus bei dem man mit muss




"In Barcelona hat Gott den Menschen eine andere Uhr gegeben," das würde ich sagen, wüsste ich es nicht besser. Denn aus meiner -unheimlich großen und überaus wichtigen- Erfahrungskiste kann ich (in alter Helge Schneider Manier) kombiniiiieren, dass das in ganz Spanien so ist. Gerüchten habe ich entnommen, dass auch die Bewohner des lateinamerikanischen Kontinentes irgendwie falsch informiert worden sind, was "normale" Zeiten zum Aufstehen, schlafen Gehen, Geschäft Aufmachen, oder einfach nur Pünktlichkeit, in manchen Fällen auch Schnelligkeit ist. ("Ich brauche hier nicht abkassieren, obwohl ich die einzige Verkäuferin bin, lieber begrüße ich bedeutungsvoll und innig meine beste Freundin, die gerade zufällig vorbeigekommen ist, tratsche noch ein bisschen und widme ich erst dann wieder -etwas mies gelaunt- meiner eigentlichen Tätigkeit.")

Ein japanischer Alptraum

Eine quirlige Japanerin hat mir einst gesagt: Wenn sie in einen spanischen Supermarkt geht und es ans Kassieren geht, ist das für sie die größte nervliche Belastungsprobe. Dank ihr hab' ich darauf geachtet und wahrlich: Noch nie habe ich jemanden gesehen, der so langsam Erdbeeren geschnitten, ein Crepe gemacht oder einen Mojito zubereitet hat. Wir haben ja Zeit ... hetzen lassen wir uns sowieso nicht. Aber soll ich dir was sagen: Ich bin dort auf Urlaub. Und soll ich dir noch was sagen: Ich habe die Zeit zu warten! Ist das nicht schön?

Da gehen die Uhren anders

Außerdem ist da die Sache mit der Straße. Bei uns gibt's ja die Regel: Solange das Licht brennt (danke Sonne!) sind alle unter 10 und über 60 unterwegs (die dazwischen natürlich auch), danach allerdings nur mehr die dazwischen. In Spanien gilt diese Regelung nicht. Da ist immer was los, von früh bis spät. Ob alt oder jung spielt keine Rolle. Sagte ich früh? Ich meine natürlich halb 11 Uhr Vormittags, davor kräht kein Hahn (jung oder alt ist da blunzn) nach dir. Dafür geht's rund bis in die frühen Morgenstunden. Ob am nächsten Tag Arbeitstag ist, spielt nur in seltenen Fällen eine Rolle.

Mir bleibt da nur eines zu sagen: Qué viva Espana!

Freitag, 6. August 2010

Aus meinem kleinen Fensterlein...




Zimmer mit Ausblick! Das haben wir eigentlich alle...nur auf einmal interessiert sich einer dafür. Herr Suubmarine (Name von der Redakteurin nicht geändert) aus der schönen Schwytz hat es sich auf seinem schönen Blog zur Aufgabe gemacht, allerlei verschiedene Ansichten aus dem eigenem Heim auf den Bildschirm zu bannen um die Welt damit den Atem anhalten zu lassen. Wer kann da mitmachen? Jeder, denn besonders muss die Aussicht nicht sein, weil irgendwie ist ja jede ganz für sich speziell. (Selbst, wenn man direkt auf eine andere Mauer blickt...!)

Was kann man gewinnen?

Absolut gar nichts! Tut mir leid, wir Blogger sind arme Schlucker und können uns deswegen keine wirklichen Gewinne leisten. Ruhm und Ehre bekommt ihr natürlich frei Haus zugestellt. Mehr darfst du dir von uns nicht erwarten. Also jetzt noch mal offiziell und in Großbuchstaben, live aus dem Zirbenland in die Welt: KNIPSE aus deinem Fenster raus und schicke dein Werk dem Herrn Suubmarine, denn er kann dein Foto gut gebrauchen. Dann schickst du das Foto ganz easy an diese Adresse. Danach schaut ihr regelmäßig auf seine Seite. Und ist euer Foto online, dann freue dich und singe, denn dann bist du berühmt und teil eines super kontemporären Kunstwerkes.