Donnerstag, 18. November 2010

Princess Katzerina



Eine Kate wird Prinzessin und ich bin es nicht. Trotzphase hab ich noch nicht überwunden. Weißt du, das war mein Plan...und zwar schon mindestens seit ich ganz klein war und den feschen William zum ersten Mal am (Röhren-)Fernsehbildschirm gesehen hab. So ein nettes Lächeln, so ein toller Blondschopf und doch so unerreichbar fern. Deswegen bin ich so oft nach England gefahren, nur um ihn zu treffen. Er sieht mich, ist Feuer & Flamme und nimmt mich im Sturm zu seiner Frau. Tja, falsch gedacht. Jetzt heiratet er diese Kate Middleton. (Kate-sogar meinen Namen hat sie sich gestohlen-Frechheit!)

Wenig Haare

Allerdings muss ich irgendwie schon sagen, dass ich gar nicht so unfroh bin, dass dieser Plan geplatzt ist. Erstens hat der Kerl ja schon fast keine Haare mehr am königlichen Kopferl und zweitens wäre es irgendwie voll öd, wenn ich Prinzessin wäre. Dann müsste ich mit ihm in Wales leben, zwischen Geistern und Schlössern und ihm vielleicht auch noch beim Hubschrauberfliegen zuschauen.

Adliger Blog

Allerdings könnte ich dann vielleicht einen adligen Blog schreiben und über meine tollen Tätigkeiten schriftliches Zeugnis ablegen á la: "Der Tag war ein Traum. Mein Prinz ist in der früh gefahren. Ich war den ganzen Tag mit meinen 50 Angestellten alleine. Am Abend haben wir vor dem Kamin Bridge gespielt." Tja, so wäre mein Leben dann....

Sonntag, 14. November 2010

Freitag, 12. November 2010

Mei schei



Gibt es etwas Schöneres als die Natur?

...Achtung...ich rutsche genau jetzt, in exakt diesem Moment in den Kitsch ab...und du bist live dabei...

...denn ein Haus, ein Pool, ein Auto oder ein Kunstwerk kann nie so schön sein, wie der einfachste Baum oder etwas Moos, das sich über einen unförmigen Stein zieht und ihn wie ein riesiges grünes Plüschkissen aussehen lässt. Ich darf immer wieder Begegnungen mit der Natur haben, die mich regelrecht umhauen.

Und was tut sie dafür, die Natur? Sie hat nicht studiert....hat keinen Doktor, nicht einmal die Matura hat sie gemacht, sie hat kein Handwerk gelernt und ist nicht einmal besonders gut im Small-Talk geschweige denn dass sie irgendeine Ahnung vom Networken hat.

Sie ist wie sie ist

Denn sie ist einfach da und wächst vor sich hin oder wird von einem Erdbeben niedergemäht, grad so, wie es eben kommt. Aber aus der Situation macht sie das Beste, die gute alte Natur. Im Winter hüllt sie sich in einen bezaubernden Mantel aus Schnee, im Sommer schaut sie, dass sie möglichst viel Wärme sammeln kann. Und in der Übergangszeit, wirst du jetzt fragen... ja in der Übergangszeit, da sauft sie wie ein Loch. Und doch -oder gerade deswegen- ist sie für jeden von uns eine verdammt coole Socke.

Warum gerade heute

Warum ist die Natur gerade heute mein Hero? Tja, das hängt damit zusammen, dass ich mich schon früh morgens aus dem Bett wälze und hinausspaziere (mit zwei Stecken in der Hand...ja, ich walke...denn Walken ist anSTÖCKEnd...) Und obwohl der Herbst eigentlich nicht meine liebste Jahreszeit ist, habe ich doch bemerkt, dass sich genau jetzt die schönsten Stimmungen ergeben, das wärmste Licht meine Nasenspitze kitzelt und ich vollkommen falsch liege, wenn ich ständig mit dem Herbst schimpfe, weil er der Vorbote der Kälte ist. Der Herbst ist geil und damit basta. Und wer es mir nicht glaubt, soll doch mal um etwa 8 Uhr (oder früher) durch den Wald marschieren und sich so mir nichts dir nichts verzaubern lassen. :)

Donnerstag, 11. November 2010

Die 5 bezauberndsten kleinen Orte



1. Giverny

Vielleicht war ich einfach nur die Großstadt satt, aber als ich die Pforten der Pariser périphérique verließ und mich in Richtung Monets-Pleasure-Palace begab fiel ein Stein von meinem Herzen und irgendwann war ich dann dort: Wiesen voller verrucht-rotem Mohn und dann dieses rosarote Haus, das das antisexuelle Triumvirat (leider nur was für Insider-sorry) besuchte. Und dann gab es dort noch einen Garten wie gemalt....halt...war da nicht mal was mit Seerosen oder so?

Foto: K. Hurley

2. Amalfi

Eine Begegnung wie eine Liebeserklärung. Da stand sie auf der Jacht und blickte auf das zart beleuchtete Örtchen: Jedes einzelne pastellfarbene Häuschen an den Stein geklebt wie hunderte von Kerzen. Die Abenddämmerung musste nichts verbergen: Am nächsten Tag, als die Sonne am höchsten stand war noch immer alles perfekt. (Ich muss mich an dieser Stelle bei einigen anderen Städten in Italien entschuldigen...ich hab es mir für diesen Blogeintrag zur Regel gemacht nur ein Örtchen pro Land rauszufischen-sorry!)



3. St. Ives

Vorne Strand, hinten Strand und irgendwo dazwischen noch ein phattes Museum namens Tade. Das ist St. Ives, meine Damen und Herren. Ein Ort, den ich nie wieder aus meinem Hirn bekomme und der unweigerlich mit den Attributen: schön, bezaubernd, traumhaft, kreativ, charmant und bleibenswert verbunden wird. An der Promenade kann man im Onshore frischestes Seafood und original englische Pizza essen, doch auch in zweiter Reihe im Seafoodcafé schlemmt es sich phantastisch.

Foto: Sandro Mancuso 

4. Trogir

Kroatien-unser Gebrauchsland. Für Schmalspururlaub gut genug. Das war einmal! Trogir ist echt verdammt sexy mit seinen steinernen Gässchen, den lieblichen Häusern und dem Yachthafenflair. Am besten einfach einmal ein paar hundert Kilometer weiterfahren als ursprünglich immer für Kroatien Urlaube eingerechnet und voilá: Du bist im Paradies.

Foto: patstravelogue

5. Sausalito

Das einzige Überseestädtchen in dieser Liste hat mindestens genauso viel Charme wie die anderen. Amerikanischen halt. Da kann man im Diner den 5. nachgefüllten Café genießen und dem örtlichen "Luke" (Gilmore Girls Anspielung-sorry...) bei der Arbeit zusehen, sich ein viel zu fettiges "real American breakfast" reinhauen und danach durch das Fischerkaff schlendern, das irgendwie total Glück gehabt hat, dass es sich direkt vor San Francisco eingenistet hat. Toll sind auch die Hausboote, die man hier erspähen kann.

Hast du auch einen Tipp bezüglich kleinem, süßen Städtchen, dass in dieser Liste keinesfalls fehlen darf???

Mittwoch, 10. November 2010

Achtung: Werbung in eigener Sache

Foto: Joachim Otter

Wer nicht von Werbung überschwemmt werden will, der soll bitteschön nicht weiterlesen.

So...da ich aufgrund meines tollen Einleitungssatzes jetzt definitiv alle Leser verloren habe (außer dich...) kann ich ja jetzt durchaus auch irgendeinen Gax schreiben. Lilalustig sein. Hihi, hoho, huhu! OK-fertig ausgesponnen.

Mein Buch

Warum es eigentlich geht ist meine erste hochoffizielle Veröffnentlichung auf dieser Welt. Ich mein', neben der Maturazeitung, einer Serviette, die ich letztens im Bierbaron liegen gelassen habe und meinem Kritzelheft ist es eindeutig das Coolste, das ich jemals gemacht hab. Tja. Im Grunde genommen schaut das Ding aus wie ein Buch. Es hat vier Ecken und viele Kanten und vielleicht kann man sich sogar am Papier schneiden. Obwohl ich dir eher nicht dazu rate.

Toskana

Es geht um die schaurig-schöne Toskana. Das ist das Fleckchen Erde, in dem du mich mal antriffst, wenn ich pensioniert bin. Weißt eh, die Gegend mit den Zypressen, den verschlungenen Wegen und den paar Hügeln, die in manchen Einstellungen gar nicht so scheiße aussehen. Tja, auf jeden Fall hab ich ein Buch drüber geschrieben. (Jetzt wirst du dir denken, gestern lästert sie ab über Hochstapler und heute tut sie alles andere als Tiefstapeln und fahrt da voll an mit ihrem ach-so-tollen Buch. Tja. Irgendwie bin ich dann doch auf dich angewiesen. Du könntest es ja bestellen und im nächsten Urlaub dort unten lesen und die Geheimtipps verfolgen und in Florenz Kutteln essen gehen...hmmmm...)

Kaufe hier mein Toskana Buch :)

Dienstag, 9. November 2010

Angeber-EI

Ja, ich gebe mit meinen Stiften an!

Oft ist es schwer, Grenzen zu ziehen. Wir sagen: Wir essen jetzt keine Schoko mehr und 2 Minuten später haben wir die Süßigkeitenlade schon wieder offen. Wir sagen: Wir wollen jetzt sparen und beim nächsten Blick aufs Konto ist schon wieder Ebbe (wobei mir dabei die Assoziation...was passiert bei Ebbe mit Flut-Licht einfällt). Oder wir sagen: Lady Gaga ist doof und beim nächsten Mal, wenn wir ihre Stimme samt Beat laut in unseren Ohrwascheln vibrieren hören, gehen wir dabei voll ab.

Angeber sind doof

Lange Rede, kurzer Sinn. Verhält es sich nicht ähnlich bei Angebern. Wir sagen, sie sind doof, sind genervt von ihrer selbstgefälligen Ausstrahlung, dem Mir-gehört-die-Welt-Blick und dem Gehabe, das auf der einen Seite beeindruckt, auf der anderen aber bitterböse macht. Bescheidenheit, das ist eine Tugend denken wir da und dass Aufschneider sich höchstens mal selbst in den Finger schneiden. Und doch sind wir irgendwie beeindruckt. Aber obwohl wir beeindruckt sind, erwischen wir und dabei, wie wir unterbewusst die Augen überdrehen, wenn wir von diesem Angeber-Ei hören, denn irgendwie geht es uns auf die Eier(stöcke) (wir wollen ja immerhin schön gendergerecht bleiben!).

Grenzen verschwimmen

Tja, und dann sind wir wieder so weit. Unsere Grenzen verschwimmen und wir wissen nicht mehr. Finden wir das, was dieses Mitglied unserer Gesellschaft jetzt macht cool oder uncool? Darf dieses Mitglied der Gesellschaft, nur weil es coole Sachen macht, denken, dass ihm die Gesellschaft gehört und die Nase drei Stockwerke höher tragen als wir? Und interessiert uns das überhaupt? Vor allem: Was ist eigentlich wahr und was abgekupfert. Und wird man von zuviel Präpotenz impotent?

Was meinst du, wann fängt das Angeber-Ei an und hört das cool sein auf?

Sonntag, 7. November 2010

Übers Nichts

Und wieder mal ein Eintrag in dem es nur um den Blog an sich geht. So etwas hatten wir ja schon, denkst du dir jetzt sicher. Tut mir leid, aber es muss sein, ist der Output meines Gedankengutes. Was soll ich sagen, ich hatte Lust auf Veränderung und da ja heute Sonntag ist, dachte ich, ich bau einfach frisch fröhlich drauf los und entscheide mich wieder für ein sündhaft buntes Layout von shabbyblogs, da die Welt doch immer farbloser wird (Winter....) und man im Grunde genommen nie bunt genug sein kann.

Nobel hobel

Bei mir sind's diesmal ein nobles Blau gemischt mit einem samtenen Rot. Wem's nicht gefällt, der soll doch bitte sein Kläppchen halten und sich ausschließlich auf meine Ergüsse konzentrieren. So Metatexte gefallen mir. Im Prinzip schreibt man über nichts, nur dass man in dieses Nichts schon extrem viel Energie hineingesteckt hat und so das Nichts zu einem Etwas geworden ist. So verhält es sich mit meinem Blog. Ich hab diesem Nichts wieder neues Leben eingehaucht und ihn mit vielen Bilderchen und auch schon ein paar Buchstaben gefüttert und du hast dich hierher verirrt und liest sie und das finde ich schön!

Danke

Außerdem glaube ich, dass von Zeit zu Zeit einmal ein Danke notwendig ist. Und das spreche ich jetzt an dieser Stelle genau an dich aus: D-A-N-K-E! Danke fürs Lesen, danke fürs Kommentieren und danke fürs Weiterempfehlen! Jeder freut sich über ein Danke, also hab ich fast angenommen, dass du auch einer von denjenigen welchen bist. Drum sag' ich ein Danke ins Nichts hinein und hoffe, dass dir beim Anblick meines neuen, feschen Blogs nicht das Auge bricht.